Wirkung von Schwermetallionen auf Enzyme
Schwermetallionen können z. B. mit ungenügend geklärten Abwässern aus galvanischen Betrieben in das Wasser gelangen. Sie blockieren die Wirkung von Enzymen, sodass von diesen gesteuerte Abläufe im Stoffwechsel der Organismen gestört oder sogar verhindert werden. Am Beispiel der Harnstoffspaltung durch Urease kann die Blockierung der Enzymwirkung durch Schwermetallionen anschaulich demonstriert werden: Nach der Zugabe von Urease nimmt die Leitfähigkeit ständig zu, da der Harnstoff in Ammoniak und Kohlenstoffdioxid gespalten wird und das sekundär daraus entstehende Ammoniumcarbonat dissoziert. Bei Zusatz einer Kupfersulfat-Lösung steigt die Leitfähigkeit zunächst (bedingt durch die damit eingebrachten Ionen) sprunghaft an, bleibt dann aber konstant.
| Artikel-Nr. | Artikelbezeichnung |
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| P0906700 | Wirkung von Schwermetallionen auf Enzyme |




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