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Redoxreaktionen zwischen Metallen und Metalloxiden (Thermitverfahren)

Aluminium wurde 1827 zuerst von Prof. Wöhler in Göttingen dargestellt. Seine reduzierenden Eigenschaften wurden zunächst nur zur Darstellung kohlefreier Metalle (Cr, Mn, Ti, V, Mo, W, Ni, Co) genutzt. Prof. Hans Goldschmidt erkannte jedoch, daß sich die bei der Reaktion in Form von Wärme freigesetzte Energie gut zu Schweißzwecken einsetzen läßt. Das Verfahren wurde von ihm THERMIT-Verfahren getauft.
1899 wurden in Wuppertal zum ersten Mal Straßenbahnschienen nach diesem Verfahren verschweißt. Heute werden in der ganzen Welt Straßen- und Eisenbahnschienen durch THERMIT-Schweißungen verbunden.
Zündet man ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminiumgrieß (Thermit-Gemisch) mit einem Zündstäbchen, reagiert das Gemisch unter starkem Aufglühen mit Funkensprühen und starker Hitzeentwicklung. Dabei kann der als Tiegel dienende Blumentopf zerrissen werden. Der Versuch sollte aus Sicherheitsgründen nur im Freien unter Beachtung des Brandschutzes mit einem genügendem Sicherheitsabstand durchgeführt werden.

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P1134000Redoxreaktionen zwischen Metallen und Metalloxiden (Thermitverfahren)
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