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Cracken von Kohlenwasserstoffen

Roherdöl enthält in der Regel sehr geringe Mengen leichtflüchtiger Anteile. Diese werden jedoch in großer Menge für die Herstellung von Autokraftstoffen benötigt. Um eine bessere Ausnutzung des Erdöls zu erreichen, unterwirft man es in den Raffinerien einer chemischen Umwandlung. Die schwerflüchtigen langen Kohlenwasserstoffketten werden dabei unter relativ milden Bedingungen an einem Katalysator in gasförmige und niedrigsiedende Bruchstücke gespalten („Cracken“). Das entstehende Gemisch wird anschließend durch Destillation in die einzelnen Fraktionen getrennt. Das Verfahren kann im Unterricht modellhaft an der Crackung von Paraffin nachvollzogen werden.

Artikel-Nr.Artikelbezeichnung
P1150400Cracken von Kohlenwasserstoffen
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