Halogenalkane: Wurtzsche Synthese
Ziel organischer Synthesen ist es, aus relativ einfach zugänglichen Verbindungen neue Moleküle aufzubauen, die größer sind oder anderweitig nicht zugänglich sind. Eine Schlüsselstellung besitzen dabei Methoden, die eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Verknüpfung ermöglichen. Schon 1855 wandte Adolf Wurtz ein solches Verfahren zur Synthese von Kohlenwasserstoffen an.
Bei der nach ihm benannten Wurtzschen Synthese gewinnt man aus Halogenalkanen und Alkalimetallen Alkalimetallorganyle, die sich in der Reaktionslösung sofort ("In situ") weiter umsetzen. Auf diese Weise lässt sich aus Ethyliodid und Lithium n-Butan darstellen und in einem Gasometer auffangen.
| Artikel-Nr. | Artikelbezeichnung |
|---|---|
| P1151500 | Halogenalkane: Wurtzsche Synthese |




zurück zur Übersicht