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Halogenalkane: Grignard-Verbindungen

Da mit steigender Zahl der Kohlenstoffatome vom Pentan an aufwärts die Anzahl der Isomeren der Alkane stark anwächst und die Siedepunkte dieser Isomeren häufig dicht beieinander liegen, können sie durch fraktionierte Destillation nicht mehr als reine Substanzen aus Erdöl gewonnen werden. Eine Möglichkeit der Gewinnung reiner höherer Alkane besteht jedoch darin, die gut zugänglichen Halogenalkane zu den entsprechenden Alkanen zu reduzieren.
Halogenalkane reagieren nach einer von Victor Grignard entdeckten und nach ihm benannten Reaktion mit Magnesium zu sogenannten Grignard-Verbindungen (Alkyl-Magnesium-Halogeniden). Setzt man derartige Verbindungen mit Wasser um, so hydrolysieren sie unter Bildung der entsprechenden Alkane. Im hier gezeigten Beispiel wird auf diese Weise 1-Brompropan zu Propan reduziert.

Artikel-Nr.Artikelbezeichnung
P1151600Halogenalkane: Grignard-Verbindungen
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