Lösungswärme – Lösungsenthalpie
Die gemessene Wärmetönung beim Lösen eines Salzes ist eine integrale Lösungsenthalpie, die sich aus zwei entgegengesetzten Effekten zusammensetzt: Die Gitterenergie und die Dissoziationsenergie müssen aufgewandt werden, um die Teilchen aus dem Gitterverband zu lösen und die Ionen zu trennen. Die Hydratationsenergie wird frei, wenn sich die Teilchen mit einer Hydrathülle umgeben. Je nachdem, welcher der Anteile überwiegt, resultiert eine positive (Lösungskälte) oder negative (Lösungswärme) Lösungsenthalpie. Ein Beispiel für Lösungswärme ist wasserfreies Kupfersulfat und für Lösungskälte Ammoniumnitrat.
| Artikel-Nr. | Artikelbezeichnung |
|---|---|
| P1146200 | Lösungswärme – Lösungsenthalpie |




zurück zur Übersicht