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Ermittlung des isoelektrischen Punktes einer Aminosäure (Glycin)

Die Bausteine aller Proteine sind die Aminosäuren. In saurer Umgebung liegt die Aminosäure als Kation vor, d.h. Säuregruppe und Aminogruppe sind protoniert. Bei Zugabe von Natronlauge wird zunächst die Säuregruppe deprotoniert, und das Molekül liegt als Zwitterion vor. Der pH-Wert, bei dem die Konzentration der Zwitterionen ein Maximum erreicht, wird als isoelektrischer Punkt bezeichnet und ist für die einzelnen Aminosäuren charakteristisch. Bei weiterer Laugenzugabe wird auch die Aminogruppe deprotoniert, und die Aminosäure liegt als Anion vor. Im Versuch wird die einfachste Aminosäure, das Glycin, in verdünnter Salzsäure gelöst und die pH-Wert-Änderung bei Zugabe von Natronlauge verfolgt. Das COBRA3 Interface steuert die Laugenzugabe mit der Motorkolbenbürette zeichnet die Meßwerte auf. Die Titrationskurve wird am Bildschirm dargestellt und die Äquivalenzpunkte anschließend automatisch bestimmt.

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P1369630Ermittlung des isoelektrischen Punktes einer Aminosäure (Glycin)
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