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DNA Fingerprinting mit forensischer Fragestellung

Schüler-Kit für 8 Arbeitsplätze.
Simuliert wird die Analyse einer DNA-Probe, die im Zuge der Beweisaufnahme am Tatort mit den DNA-Proben von Verdächtigen sichergestellt werden konnte.
Die DNA Fingerprinting-Methode ist in der Molekulardiagnostik weitverbreitet. Sie wird z.B. auch bei Vaterschaftsbestimmungen, Abstammungs- und Stammbaumanalysen und der Erforschung des Wanderverhaltens von Wildtieren benutzt. Der Schülerversuch ermöglicht es, die am häufigsten in der Gerichtsmedizin verwendeten Methoden auszuprobieren, d.h. die Extraktion von DNA aus einer beliebigen Körperzelle, den Verdau der DNA mit Restriktionsenzymen und die Analyse der entstehenden DNA-Fragmente mit Hilfe der Agarose-Gelelektrophorese. Als Ergebnis erhält man DNA-Bandenmuster, die Unterschiede und Ähnlichkeiten im genetischen Code zwischen mehreren Individuen offen legen. Sechs hypothetische Proben menschlicher DNA werden in diesem Versuch verdaut. Eine Probe stammt vom Tatort eines Verbrechens, während die anderen Proben fünf potentiellen Tätern entnommen wurden. Nach der Elektrophorese und der Anfärbung analysieren die Schüler die DNA-Bandenmuster und ordnen die DNA der Tatverdächtigen der am Tatort gefundenen DNA-Probe zu. Dieser Kit enthält keine echte menschliche DNA.
Zeitbedarf: 2 Laborstunden. Der Versuch kann nach dem ersten Arbeitsschritt unterbrochen werden.
Im Kit enthaltene Komponenten:
•   Tatort-DNA    • DNA von 5 Tatverdächtigen
•   DNA-Größenstandard    • Probenauftrags-Puffer
•   BamH1/Hind III-Enzymmischung  • Elektrophorese-Puffer
•   Reaktionsgefäßständer für 8 Arbeitsgruppen  • Reaktionsgefäße 1,5 ml
•   Steriles Wasser    • Agarose
•   DNA-Anfärbelösung (Ethidiumbromid-frei)  • Schalen zum Anfärben der Gele

Artikel-Nr.Artikelbezeichnung
35019.03DNA Fingerprinting in der Forensik, Schüler-Kit
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