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Volumetrische Messung des Sauerstoffverbrauches kleiner Tiere in Abhängigkeit von der Temperatur
Beide Gefäße werden mit Gummistopfen verschlossen. Der Stopfen des Messgefäßes wird mit der Kanüle einer graduierten 1-ml-Injektionsspritze durchstoßen. Die beiden Tröge an den Gefäßböden können - zur Absorption des bei der Atmung entstehenden Kohlendioxids - mit je 10 ml konzentrierter Kaliumhydroxidlösung gefüllt werden. Nach Füllung des U-förmigen Manometers mit farbiger Flüssigkeit können die Versuchstiere (z. B. Mehlwürmer) in das Messgefäß gesetzt werden. In das Ausgleichgefäß wird ein entsprechendes Volumen an Glasperlen gegeben. Der Sauerstoffverbrauch in der Messkammer bei gleichzeitiger Kohlendioxidabsorption durch die Kalilauge führt zu einem Unterdruck. Die Luft im Kompensationsgefäß kann sich ausdehnen und drängt so die Manometersäule in Richtung des Messgefäßes. Werden die Manometerminisken über die Injektionsspritze wieder justiert, so kann an der Skalierung der Spritze die verbrauchte Menge an Sauerstoff in Milliliter abgelesen werden. Der mittlere Sauerstoffbedarf bezogen auf Zeit und Körpergewicht kann errechnet werden. Zur Temperierung wird das Respirometer 65998.00 in ein Wasserbad gebracht. So lässt sich die Erhöhung des Sauerstoffverbrauches bei ansteigender Temperatur messen (Q10-Wert = 2 bis 3).
| Artikel-Nr. | Artikelbezeichnung |
|---|---|
| P4090100 | Volumetrische Messung des Sauerstoffverbrauches kleiner Tiere in Abhängigkeit von der Temperatur |




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