Osmotisches Verhalten pflanzlicher Zellen
Der osmotische Druck der einzelnen Zellen garantiert gemeinsam mit Zellwänden bzw. Cytoskelett die Stabilität eines lebenden Gewebes. Er entsteht durch die Diffusion von Wassermolekülen entgegen einem Konzentrationsgefälle an einer semipermeablen Membran. In der Osmosekammer kann die Entstehung des osmotischen Drucks verfolgt werden. Die beiden Kammern der Osmosezelle sind durch eine Membran getrennt. Eine Kammer wird mit Zuckerlösung, die andere mit Wasser gefüllt. Durch das Eindringen der Wassermoleküle in den geschlossenen Raum mit der höheren Konzentration an gelöstem Stoff (Zelle) entsteht ein Überdruck, der anhand der Veränderung der Flüssigkeitsmenisken in den Kapillaren demonstriert wird.
Im darauf aufbauenden Versuch wird der Einfluss osmotisch wirksamer Lösungen auf den Protoplasten von Zellen der Zwiebelepidermis unter dem Mikroskop beobachtet.
| Artikel-Nr. | Artikelbezeichnung |
|---|---|
| P1047400 | Osmotisches Verhalten pflanzlicher Zellen |




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