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Großraum-Diffusions-Nebelkammer PJ 80/3
PHYWE-Nebelkammern weltweit!
PHYWE entwickelt und baut seit mehr als 20 Jahren Großraumdiffusions-Nebelkammern mit einer Beobachtungsfläche bis zu 800 mm x 800 mm. Die maschinengekühlten Kammern arbeiten vollautomatisch bei sehr geringen Betriebskosten. Täglich erleben viele tausend Besucher in Technischen Museen, Informationszentren von Energieerzeugern und Bildungszentren weltweit in diesen einzigartigen Nebelkammern das faszinierende Schauspiel der natürlichen Umgebungsstrahlung. Obwohl diese Strahlung sehr schwach ist, kann dank der großen Beobachtungsfläche ständig das wechselnde Bild vieler gleichzeitig vorhandener Teilchenbahnen beobachtet werden. Die Nebelspuren sinken langsam nach unten und verschwinden vor Erreichen der Bodenplatte wieder, so dass in diesem Bereich neue Teilchenbahnen sichtbar werden können. In jeder Sekunde sind zahlreiche Spuren kosmischer und terrestrischer Strahlung zu beobachten. Aus der Form und dem Weg der Spuren kann auf die erzeugende Teilchenart geschlossen werden.
In der Nebelkammer können α-, β+-, β--Teilchen, Protonen, Myonen, Elektronenund Positrtronen nachgewiesen werden.
Die natürliche Umgebungsstrahlung stammt aus zwei unterschiedlichen Quellen: aus der kosmischen Strahlung und aus der natürlichen Radioaktivität der Erde.
Eine Schleuse erlaubt das Einführen künstlicher radioaktiver Strahlungsquellen und radioaktiver Gase, so dass interessante Experimente durchführbar sind. Somit ist die Kammer nicht nur Mittelpunkt vieler interessierter Besucher, sondern auch als Messinstrument für Physik-Kurse einsetzbar.
Die Nebelkammer besteht aus dem Kammersockel und der Beobachtungskammer. Der Kammersockel enthält Kälteaggregat, Stromversorgung, Alkoholtank, Alkoholpumpe und Zeitschaltuhr, über dem Sockel befindet sich die Beobachtungskammer. Den Boden der Beobachtungskammer bildet eine massive, geschwärzte Metallplatte (Fläche: 800 mm x 800 mm), die durch das Kälteaggregat gleichmäßig über die gesamte Fläche gekühlt wird (etwa -30°C). Die Deckfläche und Seitenwände der Beobachtungskammer bestehen aus zwei übereinandergestülpten Glashauben. Zwischen den beiden oberen Glasscheiben befinden sich dünne Heizdrähte, die diesen Bereich der Kammer erwärmen und ein Beschlagen verhindern. Diese Drähte dienen gleichzeitig als Hochspannungsgitter zur Ionenabsaugung. Im oberen Teil unter der Glashaube befindet sich eine umlaufende, elektrisch beheizte Rinne, in die aus einem Vorratsbehälter tropfenweise Isopropylalkohol gepumpt wird. Der Alkohol verdampft und diffundiert vom oberen, warmen Bereich der Kammer zum kalten Kammerboden. Dort kondensiert der Alkoholdampf und fließt in den Vorratsbehälter zurück. Oberhalb der dünnen, den Boden bedeckenden Flüssigkeitsschicht bildet sich eine Zone aus übersättigtem Alkoholdampf. In diesem Bereich, und nur hier, erzeugen geladene Materieteilchen, die aus dem Innenraum oder von außen kommen, längs ihrer Flugbahn Ionen1). An sie setzen sich bevorzugt Isopropylalkoholtröpfchen und ergeben die für den Beobachter sichtbare Nebelspur. Von der Länge und der Beschaffenheit der Teilchenspur kann auf das ionisierende Teilchen rückgeschlossen werden.
1) Bei der Ionisation trennt das einfliegende Teilchen Elektronen von den Gasmolekülen der übersättigten Dampfschicht ab, wodurch positive Ionen erzeugt werden. Die herausgeschlagenen Elektronen lagern sich an anderen Gasmolekülen an und bilden dadurch negative Ionen.
• Außenabmessungen:
• Höhe: 1260 mm
• Breite: 1280 mm
• Tiefe: 1280 mm
• Sockelhöhe: 100 mm
• Beobachtungsfläche: 800 mm x 800 mm
• Gewicht: 450 kg
• Leistungsaufnahme: 2,0 kVA
Technische Änderungen vorbehalten.
| Artikel-Nr. | Artikelbezeichnung |
|---|---|
| 09043.93 | Diffusions-Nebelkammer PJ 80/3 |




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