PHYWE - excellence in science
PHYWE - excellence in science


Hier finden Sie eine kleine Auswahl von absoluten Top-Produkten und Versuchen aus der Physik.

Bildübersicht

Chladnische Klangfiguren

Platten und Membranen sind flächenhafte Schwinger. Ihre Schallabstrahlung ist größer als die von linienhaften Schallgebern wie Stäben und Saiten. Sie können umgekehrt auch leichter durch Schallwellen zu Eigenschwingungen angeregt werden. Entsprechend den bei Stäben und Saiten auftretenden Knoten und Bäuchen erhält man bei Platten und Membranen Schwingungsknotenlinien und Schwingungsbauchflächen. Es ist eine große Anzahl verschiedener Schwingungsformen möglich.
Ernst Florens Friedrich Chladni, von Haus aus Jurist, hat sie zuerst beschrieben. Er streute feinen Sand auf Platten und regte sie durch Anstreichen mit einem Geigenbogen zu Schwingungen an, wobei er durch Festhalten verschiedener Randpunkte die Schwingungsformen änderte. Der Sand wird an den "Bauchflächen" hochgeschleudert und sammelt sich an den "Knotenlinien" an, wodurch sich die "Chladnischen Klangfiguren" ausbilden.
Der klassische Versuch lässt sich heute mit einem unter der Platte angebrachten Schallkopf als anregendem Element eindrucksvoller ausführen. Es können so eine ganze Reihe von Schwingungsformen erzeugt und ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Frequenz gezeigt werden.

Artikel-Nr.Artikelbezeichnung
P0465900Chladnische Klangfiguren
zurück zur Übersicht